16. Oktober 2009
Heute war ja kein Turnierspiel mehr für mich angesagt und deshalb wurde in Colombo etwas unternommen. Nach dem Ausschlafen haben wir einen Tuk Tuk Fahrer angerufen, der uns ein bisschen führen sollte und der auch im Verhältnis zu den anderen Fahrern ganz gut englisch sprechen konnte. Als erstes wollten wir in das Museum gehen, dies hatte jedoch geschlossen. Das war jedoch nicht weiter schlimm, da unser Fahrer einen schönen Tempel kannte, durch den er uns geführt hat. Es war wirklich ein unheimlich schöner und interessanter buddhistischer Tempel. Danach sind wir in einen wundeschönen Park gegangen. Die Bäume waren faszinierend und vor allen Dingen haben wir unendlich viele riesige Fledermäuse gesehen. Erst hingen sie nur am Baum, doch als der Mann, der uns durch den Park geführt hat, sie aufgescheucht hat, war es cool anzusehen wie sie panisch herumflogen. Danach hat sich Marius noch einen Rucksack für den Flug gekauft und wir sind an einen schönen Strand zum Lunch gefahren. Anschließend sind wir noch DVDs kaufen und Fotos drucken gegangen, bevor es dann wieder ins Hotel gefahren. Marius ist am Abend noch zu einem Dinner gefahren, jedoch bin ich im Hotel geblieben weil noch einiges zu machen hatte. Abschließend zusammengefasst, hat mir diese Fahrt unglaublich viel Spaß gemacht und ich hoffe eines Tages noch einmal nach Sri Lanka zu fliegen, weil es hier einfach super ist. Die fahrt war ja auch so etwas wie ein Abschiedstour, denn Marius wird im nächsten Jahres einen anderen Arbeitsplatz annehmen und als Tennistrainer und Coach nicht mehr da sein. Ich denke, wir hatten beide viel Spaß und auch die Turniere waren erfolgreich. Morgen fliege ich auf die Malediven, um ein bisschen Urlaub zu machen. Marius hingegen fliegt ins kalte Deutschland, weil er dort noch seine letzte Prüfung bewältigen muss. Ich werde diese Fahrt nie vergessen und die Erfahrung, die ich hier dazubekommen hab, mit auf meinen Weg mitnehmen.
15. Oktober 2009
Wir haben heute wirklich komplett ausgeschlafen und sind dann um ca. 13 Uhr zur Anlage gefahren. Marius und ich haben schon fleißig trainiert, als mein Doppelpartner auf einmal auftauchte. Er musste sich erst etwas aufwärmen, bevor er mitspielen durfte und man hatte schnell das Gefühl, dass er sich noch nie eingelaufen hatte. Später kamen dann zwei Spielerinnen auf den Platz, da ihr Match bald anfing und Marius hatte Spaß daran, meinen unfitten Doppelpartner vor den Mädchen ordentlich zu blamieren. Er hat ihm gesagt, wie er zu spielen hat und Shamsi machte es die ganze Zeit falsch. Irgendwann hat Marius so getan, als ob er völlig ausflippen würde und das war schon ziemlich peinlich für ihn. Wortlos verließ er den Platz mit rotem Kopf. Danach war jedoch alles vergessen und nach einem kurzen Lunch gingen wir konzentriert auf den Platz. Ich hab versucht die Führungsrolle im Doppel zu übernehmen, wie es mit Marius besprochen war. Ich habe ihn immer zu puschen versucht, damit er nicht auf dem Platz einschläft, sondern alles gibt. Meiner Meinung nach ist mir das ganz gut gelungen, aber ich denke es war heute einfach nicht sein Tag. Wir verloren das Match 4:6 2:6, aber ich war nicht unzufrieden. Am Abend sind wir in ein schönes Restaurante gegangen und haben uns mal wieder ordentlich den Bauch voll geschlagen. Dabei habe ich einen der größten Vorzüge Sri Lankas kennengelernt: Man darf hier mit den Händen essen! Morgen gehen wir in ein Museum und ich denke, dass es ganz interessant wird.

- Selbst im Doppel ist die Hitze kaum auszuhalten
14. Oktober 2009
Wir hatten gedacht, dass wir erst am Nachmittag spielen oder so was in der Richtung. Unerwartet waren wir jedoch schon das zweite Match und das hieß um 7 Uhr aufstehen. Angekommen sind wir auch direkt auf einen Platz zum Einspielen gegangen. Nach dem Einlaufen war mein Doppelpartner leider schon total am Ende, also haben Marius und ich ihn erstmal ordentlich wach gerüttelt. Wir haben viel Volley trainiert, weil wir im Doppel zuvor nicht aggressiv genug an die Bälle herangegangen sind. Es war ein unglaublich enger erster Satz. Wir lagen schnell mit Break zurück, aber das konnten wir bis 4:4 wieder ausgleichen. Es ging in den Tie-Break und wirklich jeder Punkt war eng. Nach dem wir drei Satzbälle abgewehrt hatten, gewannen wir nach großem Kampf mit 7:6. Die Gegner aus Sri Lanke waren nun mental angeschlagen und das haben wir direkt genutzt. Somit gewannen wir den zweiten Satz locker mit 6:2. Mein Partner war sehr glücklich, da es auch für ihn seine ersten Punkte waren. Am Abend war im Tennisclub so was wie eine Feier, zu der wir eingeladen wurden. Man sagte uns, dass nur eine kurze Rede gehalten wird und dann sollte es Essen geben. Doch nach der Rede wurde erstmal Musik an gemacht und es hieß auf einmal wir sollen tanzen. Marius und ich haben uns nur kurz in die Augen geguckt und wir wussten sofort was zu tun war. Nach ca. einer Minute waren wir beide verschwunden und sind zu einem Burger Laden gegangen. Morgen fängt unser Match um 15 Uhr an und wir werden alles geben um zu gewinnen, es wird jedoch eine schwere Herausforderung gegen die an Position 3 Gesetzten.

- Tanzen? Ohne uns! Flucht mit dem Tuc Tuc
13. Oktober 2009
Mein Gegner und ich spielten das erste Spiel um 9 Uhr auf dem vordersten Platz, wie im vorigen Turnier auch schon. Man kann es schon fast ein Dejavue nennen. Diesmal war es von Anfang an eng. Ich hatte bei 5:5 drei Break Bälle, die ich jedoch nicht nutzen konnte. Es war ein hart umkämpfter erster Satz, doch ich verlor ihn 5:7. Im zweiten Satz hab ich etwas nachgelassen und deswegen verlor ich auch diesen Satz. Das Gesamtergebnis war diesmal 5:7 2:6, also auch fast wie in unserem ersten Match. Alle die mich gefragt haben wie ich denn gespielt hab, haben sich gewundert, dass ich verloren hab, weil ich immer der jenige war, der das Spiel bestimmt hat. Am Abend waren wir mit Freunden von Marius lange unterwegs und essen. Es war unglaublich lustig und das Essen war auch sehr lecker.
Morgen ist dann noch Doppel und wir spielen wieder gegen die gleichen, gegen die wir auch das letzte Mal gespielt haben. Wir wollen unbedingt gewinnen, um zu zeigen, dass wir die Besseren sind und die schlechte Leistung aus dem ersten Turnier wieder gut machen.
12. Oktober 2009
Diesen Tag konnten wir richtig ausschlafen. Nach dem Frühstück sind wir erst noch für eine Weile ins Zimmer gegangen und dann ganz entspannt zur Tennisanlage gegangen. Es waren sogar Plätze frei, um ein paar Bälle zu schlagen. Doch es war unmenschlich heiß heute, deswegen hab ich auch nicht zu viel gespielt. Wir haben die ganze Zeit bei einem sehr unterhaltsamen Match zugesehen, bei dem ein thailändischer Trainer vom Schiedsrichter aufgefordert wurde, sein störendes weißes T-Shirt auszuziehen oder den Platz zu verlassen. Als ich auf den Platz ging, hab ich schon gemerkt, dass es schon bald dunkel werden würde und so war es dann auch. Ich habe 6:1 2:0 geführt bevor das Match wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Ich war natürlich verärgert, weil ich schon wusste, dass ich somit am nächsten Tag um 6:30 Uhr aufstehen müsste, was ich ursprünglich verhindern wollte. Aber egal! Ich denke, dass ich gewinnen werde. Falls ich gewinne, bekomme ich auch ein Revanche gegen den Typen, gegen den ich beim ersten Turnier verloren hab. Darauf freu ich mich schon unendlich und diesmal werde ich ihn schlagen.
11. Oktober 2009
Heute war der letzte Tag bevor das zweite Turnier anfängt, welches auf der gleichen Anlage ausgetragen wird. Morgens haben wir uns nach dem langen Trip erst einmal ausgeschlafen und waren anschließend zum Essen bei einer Bekannten von Marius eingeladen. Um halb zwölf mit einem Tuk Tuk zu den Freunden gefahren, von denen wir eingeladen wurden und haben uns viel über die Reise und andere Dinge unterhalten. Das Essen war wie immer auch richtig lecker. Danach sind wir zum Sign-In zur Tennisanlage gegangen. Um nach den drei Tagen wieder Touch zu bekommen, haben wir auch anschließend mit einigen Indern und meinem Doppelpartner trainiert. Marius musste jedoch passen, weil seine Tennisschuhe geklaut wurden. Aber das war nicht schlimm. da ich ja schließlich Freunde dort hatte, mit denen ich ein paar Bälle schlagen konnte. Abends sind wir wieder zur gleichen Imbissbude gegangen, bei der wir gestern auch waren. Das Essen war sehr gut und vor allem hat es inklusive Getränke unter zwei Euro gekosten. Es ist hier alles so und so viel günstiger als in Deutschland. Morgen hab ich mein erstes Match und ich bin das letzte Spiel des Tages, denn das Beste kommt immer zum Schluss. Wir können deshalb auch wieder in Ruhe ausschlafen und dann zur Anlage fahren.

- Das bin ich beim täglichen Verfassen meines Berichtes
08. - 10. Oktober 2009
Ich kann nur sagen: „ die Fahrt war extrem geil! “. Los ging es schon um 8:30 Uhr. Wir sind erst in einen Park gefahren, der so was wie ein Waisenhaus für Elefanten war. Manchmal war es echt schrecklich anzusehen wie angeschlagen manche Tiere waren, z.B. wenn sie auf eine Feldmine getreten waren und nur noch drei Beine hatten. Ingesamt jedoch war es überwältigend! Wir konnten den Elefanten beim Baden zusehen und nebenbei von einem höher gelegenem Restaurante Mittagessen.
Auf dem Rückweg vom Badeplatz hab ich mir eine Schlange um den Hals hängen lassen und es war griffig so ein Tier mal anzufassen. Danach sind wir zu einem kleinem schattigen Ort gegangen, wo sie die Babyelefanten gefüttert haben. Die waren unendlich süß und bereits in einem Alter von drei Monaten schon sehr stark. Nach dem Füttern sind die Elefanten noch mal baden gegangen und dann sind wir auch schon wieder los zum Yala National Park. Die Fahrt dorthin betrug über sechs Stunden. Angekommen, haben wir in einem Hotel eingecheckt, was von außen sehr schick aussah, aber die Zimmer unglaublich eklig waren. Aber das Übernachten in den ekligen Zimmern und die lange Fahrt haben sich auf jeden Fall gelohnt. Für alle die nicht wissen, was ein National Park ist: das ist ein sehr großes Gebiet in dem Tiere wild und frei leben können und nur ein kleiner Teil davon für Touristen sichtbar gemacht wird. Es ging schon um 4:45 Uhr los, da wir wirklich den ganzen Tag zum Ansehen der Tiere haben wollten. Das erste was wir sahen war ein Pfau, der seinen Federschwanz ausbreitete und den sogenannten "Pfauentanz" zur Gewinnung von Weibchen durchführte. Der Trekker, der übrigens sehr cool war, meinte, dass dies sehr selten zu beobachten sei. Auf den sehr holprigen Wegen sah man ständig Rehe vorbeilaufen, welche dort keine Seltenheit waren. Dann sahen wir einen Leoparden, der wie ein König einfach so einen Weg lang chillte. Wir haben uns unglaublich gefreut, weil diese Tiere sehr selten zu sehen waren. Danach haben wir wirklich alles Mögliche gesehen. Am liebsten mag ich Affen. Sie sind einfach die Besten! Wir hatten ein paar Bananen dabei, so dass ich einige Affen füttern konnte. Ich war total verblüfft, als ich sah, wie pfiffig diese kleinen Tiere doch sind. Beim Lunch haben wir sogar eine kleine Schlange gesehen. Es war unglaublich. Man suchte eine Stunde nach Tieren und wenn man dann welche fand, hat man diese eine Stunde vollkommen vergessen. Dann, schon eher am Ende der Tour, sahen wir Elefanten. Komplett in der Natur waren sie noch beeindruckender. Sie gingen einfach so auf die Straße und stellten sich auch direkt neben unser Auto. Auf dem Rückweg, wo dann auch langsam die Sonne unterging, sahen wir noch einen Leoparden über die Straße rennen. Er verfolgte wahrscheinlich ein junges Reh. Insgesamt sahen wir fünf Leoparden, was außergewöhnlich zu dieser Jahreszeit ist. Am nächsten morgen ging es direkt weiter. Es ging wieder ca. um fünf los, aber diesmal führen wir nur einen halben Tag durch den Park, da wir auch wieder nach Colombo wollten, um uns wieder auf Tennis konzentrieren zu können. Wir sahen eine Menge Affen und das freute mich natürlich sehr. Auf dem Rückweg nach wir noch einen riesigen Leguan und ein paar Elefanten am Straßenrand, die wir auch gefüttert haben.
Zurück im Hotel haben wir uns erstmal ordentlich geduscht und dann sind wir in die Stadt gegangen um uns einen kleinen Snack für den Abend zu holen. Wir trafen dort einen sehr netten Mann, der auch ein bisschen deutsch konnte. Morgen trainieren wir wieder, damit ich wieder top fit für das Turnier bin.
07. Oktober 2009
Der Tag begann wieder sehr früh. Nach einer kalten Dusche sind Marius und ich frühstücken gegangen. Nach dem Einspielen hab ich erstmal meinen Schläger zum bespannen abgegeben und dann ging es auch direkt los. Ich hatte starke Schwierigkeiten ins Match zu finden und diese Chance hat mein Gegner direkt genutzt. Der erste Satz ging also 1:6 aus. Ich versucht meinen fehlenden Touch mit Kampf auszugleichen, weil ich schon merkte, dass dies einfach nicht mein Tag war. Stück für Stück gelang es mir. Der zweite Satz war stärker umkämpft und bei 3:5 hab ich drei Matchbälle abgewährt. Ich habe bis 5:5 aufgeholt, wo der Gegner auf einmal eine Verletzungspause einlegte. Ich hab mich dadurch komplett raus bringen lassen und machte erstmal vier unnötige Fehler. Bei 6:5 hatte mein indischer Gegner Aufschlag, doch ich versuchte noch mal alles zu geben. Allerdings verlor ich diesen Satz mit 5:7 und somit auch das Match. Es war etwas deprimierend, weil ich eigentlich hätte gewinnen können, doch an diesem Tag war er einfach besser. Das Gesamtergebnis war 1:6 5:7. Es war insgesamt jedoch kein schlechtes Turnier von mir. Die nächsten Tage werden wir in einen Nationalpark in den Südosten von Sri Lanka fahren und in einem Baumhaus ein wenig relaxen.
06. Oktober 2009
Dieser Tag fing genauso an wie der davor. Wir standen um 6:30 Uhr auf und waren nach kurzer Zeit auf dem Weg zur Tennisanlage. Nach 30 min Einspielen kam mein Gegner auf den Platz und wollte ein Hälfte. Ich hab natürlich versucht griffig zu spielen, damit er sich schon vor dem Match in die Hosen macht. Es wurde jedoch ein unglaublich hartes Match. Ich lag im ersten Satz wieder direkt 0:2 hinten und es war anstrengend, sich wieder ran zu kämpfen. Jedes Spiel war mühsam, doch nach dem 3:3 hab ich einen kleinen Lauf geschoben und den Satz 6:3 gewonnen. Im zweiten Satz war bei mir der Wurm drin. Meine Spannung war dahin und meine Konzentration auch. Es ging also in den entscheidenden dritten Satz. Es war anfangs sehr knapp, doch irgendwann hab ich mich einfach durchgesetzt. Der Andere hat bei 4:2 noch mit einer Verletzungspause versucht mich aus dem Rhythmus zu bringen, aber ich war einfach zu konzentriert. Ich gewann den Satz 6:2 und war überglücklich. Neun Liter Wasser hab ich insgesamt verbraten. Das war auch verständlich, weil das Spiel über drei Stunden dauerte und es extrem heiß war. Das Gesamtergebnis war 6:3 2:6 6:2. Nach dem Match hab ich auch gemerkt, dass mein Gegner viel platter war als ich. Er hatte einen Ganzkörperkrampf bekommen und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Morgen spiele ich gegen den Einsgesetzten und ich denke, dass ich auch da gute Chancen habe, zu gewinnen.
05. Oktober 2009
Heute hatte ich mein erstes Match. Ich war das zweite Spiel auf dem ersten Platz und deswegen mussten wir schon um 6:30 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück wollten das Shuttle zur Tennisanlage nehmen, doch wir bestellten uns letztendlich ein Taxi, weil wir dachten den Bus verpasst zu haben. Wir waren deswegen etwas zu früh dort, doch das war sehr gut, da wir einen ganzen Platz für uns alleine hatten. Normalerweise kämpft man jeden Tag um eine Hälfte des Platzes, also haben wir unbewusst was Kluges gemacht. Nach ca. einer Stunde bin ich dann auf den Platz gegangen. Es war so unfassbar heiß, aber ich hab mich irgendwie durchgefightet. Das Ergebnis war 6:4 6:0. Ich hatte mich erst ein bisschen gewundert, weil mein Gegner anfangs sehr stark spielte. Nach den ersten fünf Minuten lag ich auch direkt 0:2 hinten, doch dann hab ich mich reingefightet und den ersten Satz irgendwie gewonnen. Jetzt konnte ich etwas befreiter spielen, deswegen ging der zweite Satz relativ zügig vorbei. Das waren also meine ersten Punkte für die Junioren-Weltrangliste und ich hoffe, dass ich morgen noch einen drauflegen kann.
04. Oktober 2009
Heute Morgen war erstmal direkt schlechtes Wetter. Ich hatte Marius auch den Auftrag gegeben mich daran zu erinnern, dass ich nicht so viel essen soll, damit ich mich heute besser auf dem Tennisplatz bewegen konnte. Außerdem muss ich auch noch literweise Wasser trinken, da man auf dem Platz schwitzt wie ein Tier. Nach dem Training hab ich mich für das Turnier angemeldet. Während der Pause hab ich mich mit einem netten Jungen unterhalten, der auch zusagte mit mir Doppel spielen zu wollen. Während wir auf die Auslosung warteten, wollten wir noch ein bisschen Tennis spielen. Dies war leider nicht möglich, da es in Strömen regnete. Nach kurzer Besprechung haben wir entschieden, nicht zu warten und ins Hotel zu fahren. Wir sind ja schließlich modern und können auch im Internet nach der Auslosung schauen. Nach einer dreistündigen Online-Game Pause sind wir essen gegangen. Mittlerweile wissen wir auch gegen wen ich spielen muss und ich denke, dass ich auf jeden Fall Chancen habe, zu gewinnen.

- Unser befreundeter Tuktuk-Fahrer, der jeden Tag auf uns wartet

- Mein Doppel- und Trainingspartner aus Pakistan

- Mein Trainer
03. Oktober 2009
Auch heute fiel mir das schlafen genauso schwer… ich wurde einfach nicht müde. Beim frühstücken hatte Marius einen Anruf bekommen, dass wir in 20 Minuten von einer Freundin von ihm abgeholt und direkt zum Training gefahren werden. Leider war ich bis dahin schon so voll, dass ich mich auf dem Tennisplatz dann gar nicht mehr bewegen konnte. Dazu war es heute auch noch ein extrem heißer Tag, der für die Einheimischen jedoch eher kühl war. Der Pakistani, mit dem ich Bälle schlagen war, hat nach einer halben Stunde nicht einmal geschwitzt. Marius und ich wurden die ganze Zeit belächelt, weil wir beide nach kürzester Zeit total am Ende waren und ständig Pause machen mussten. Danach wurden wir wieder von einer netten Freundin von Marius zum Hotel gefahren. Wir haben uns kurz entspannt und sind dann direkt in den Pool gesprungen und haben einen dubiosen indischen Mann gesehen, der jeden weiblichen Gast unvermittelt ansprach und sich als Super-Geschäftsmann ausgab. Bereits am vorigen Abend hatte der gleiche Mann schon versucht, Flirt-Tipps von Marius zu holen und zugleich seine weibliche Begleitung an der Hotelbar anzusprechen. Nachdem wir ein bisschen geschwommen sind und den Typen erstmal ordentlich ausgelacht haben, sind wir wieder ins Zimmer und haben dort fast drei Stunden gechillt und Online-Games gespielt. Dann sind wir wieder zum dem gleichen Restaurante wie gestern gegangen, weil das Essen einfach zu geil war. Morgen ist der letzte Tag bevor die Hauptrunde anfängt und ich hoffe, dass ich diesmal besser pennen kann.
02. Oktober 2009
Heute konnte ich überhaupt nicht einschlafen wegen dem Jetlag des langen Fluges. Wahrscheinlich aber auch, weil ich einfach so gierig auf das Turnier bin. Nachdem Marius mich sehr früh geweckt hatte , sind wir auch relativ zügig frühstücken gegangen und ich muss sagen, dass ich noch nie so unfassbar geil gefrühstückt hab. Es gab wirklich alles! Das war schon fast wie Mittagessen. Aber was mir hier wirklich am besten schmeckt sind die scharfen Sachen, wie z.B das Curry. Mit ordentlich Power sind wir dann Tennis spielen gegangen. Es wurde dann aber komplizierter als gedacht, weil es die ganze Nacht durch gewittert hatte und die Plätze immer noch etwas überschwemmt waren. Aber so griffig wie wir waren, sind wir einfach rauf und haben halt versucht die Bälle zu platzieren und dabei nicht in die vielen Pfützen zu spielen… dies gelang jedoch nicht immer. Nach einer Weile war Marius bei der Hitze körperlich am Ende und hat mich zu ein paar Koreanern geschickt, die aber total nett waren. Außerdem hat Marius mich einer äußerst netten Dame vorgestellt, die mit uns auch noch in die Stadt gefahren ist und mit uns Essen war. Danach sind wir noch ein paar Bälle schlagen gegangen, aber es war mittlerweile schon dunkel geworden und man hat fast nicht mehr gesehen. In Sri Lanka gibt es so genannte Tuk Tuk’s. Das sind Autos mit drei Rädern und wenn man ehrlich ist, sind das totale Schrottmöhren… aber es macht extremen Spaß mit den Dingern zu fahren. Es hat sich währenddessen auch noch herausgestellt, dass ich keine Quali spielen musste, weil ich ins Hauptfeld reingerutscht bin. Das bedeutet, dass wir die nächsten zwei Tage mehr Zeit haben um was zu unternehmen und darauf freue ich mich jetzt schon…
01. Oktober 2009
Am 30.09 ging die Reise mitten in der Nacht los. Ich konnte jedoch kaum pennen, da es unser Zug nach Frankfurt schon um 4:00 Uhr früh los ging. Marius ist erst gar nicht schlafen gegangen, weil er halt wie immer einfach zu beschäftigt war. Nachdem ich ihn abgeholt hatte, sind wir zum Berliner Hbf gefahren und von dort aus mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen. Vor Ort haben wir ein bisschen gechillt und dann ging es mit dem Flieger nach Doha. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon 17 Stunden unterwegs, aber es war immer unglaublich lustig. Von dort ging es geradewegs nach Sri Lanka. Nachdem wir unsere Taschen geholt hatten, wurden wir sofort von dem Chauffeur einer Freundin von Marius abgeholt, der mit uns zum Hotel gefahren ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie die Singhalesen (Einheimische) fahren. Einer fährt schneller als der andere und es scheint immer so, als würden die Autofahrer immer einander überbieten wollen. Vor allen Dingen beim Hupen. Wir waren insgesamt 27 Stunden unterwegs und ich war echt noch nie so glücklich, ein Bett zu sehen.
Noch am selben Tag ging es griffig weiter, da wir ja um 8:00 Uhr früh angekommen waren. Doch als aller erstes sprang ich noch mit Schuhen, Jeans usw. ins Bett und war innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde eingeschlafen. Ich durfte jedoch nicht lange schlafen, weil wir ja noch trainieren mussten, damit ich ein bisschen Touch für das Turnier hab. Es war so unendlich heiß das kann man sich nicht vorstellen. Marius und ich hatten beide unser Trinken vergessen und nach einer halben Stunde in dieser Hitze waren wir dann auch beide gestorben. Dann hat es zum Glück auf einmal angefangen zu regnen. Damit hab ich überhaupt nicht gerechnet, aber kühler wurde es dadurch auch nicht wirklich. Es wurde nur noch schwüler! Jetzt hatte man gar keine Luft mehr bekommen. Naja nach dem Training wurden wir dann wieder zu Hotel kutschiert, wo wir erstmal ordentlich gegammelt haben. Nach einer Weile hatten wir beide so unfassbaren Hunger und sind zum Buffet gegangen. Wir haben uns beide unendlich voll gefressen, aber konnten auch einfach nicht aufhören und der Nachtisch sah auch gut aus. Mit vollem Bauch und guter Laune gingen wir schlafen und freuten uns schon auf den nächsten Tag.
Clubturnier Erwachsene
04.09.2010 12.09.2010Clubturnier Jugend
10.09.2010 12.09.2010Players Night des Clubturniers
11.09.20102. Schleifchenturnier/Rosenturnier
18.09.2010Mitglied zu werden heißt Gleichgesinnte, Matchpartner und Sportfreunde im Verein zu treffen und Teil einer Gemeinschaft zu werden, die mehr teilt, als die Liebe zum weißen Sport.
Wir freuen uns auf Sie!
Zum Aufnahmeantrag >>




















